Über mich


Hallo,

ich bin Hannah.


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Wer schreibt hier?

Hallo, ich bin Hannah. Mein Blog Muskelschmerzerfahrung behandelt dauerhafte Muskelschmerzen aus der Perspektive des Patienten. Dadurch, dass es keine Diagnose für meine Beschwerden gab, hatte ich keinen Arzt an der Hand, der mir helfen konnte. Das erste Jahr mit dauerhaften Muskelschmerzen verbrachte ich damit verzweifelt nach Wegen zu suchen, meine Krämpfe und die Schmerzintensität zu verringern.

Um Spannungen in den Muskeln zu lösen, gibt es viele einfache und kostengünstige Möglichkeiten sich selbst zu helfen. Über solche Übungen schreibe ich auf meinem Blog. Die Informationen, die ich auf Muskelschmerzerfahrung teile, habe ich über die Jahre von meinem LNB-Schmerztherapeuten, von meiner Rolfer-Mutter, meiner Homöopathin, mehreren Bauchtanzlehrerinnen und von regelmäßigen Behandlungen mit verschiedenen Methoden wie Rolfing, LNB, Osteopathie, manuelle Therapie, Physiotherapie und Chiropraktik gelernt.

 

Ausführung von Übungen

Ich mache Übungen so, dass sie sich für mich richtig anfühlen. Ob sie dir auch helfen, musst du selbst entscheiden. Auf einem Blog können natürlich nur Verallgemeinerungen erklärt werden. Die individuelle Anpassung an den eigenen Körper kann kein Blogbeitrag oder Video leisten. Zudem gibt es zum Teil Unterschiede zwischen verschiedenen Denkschulen, sodass du dir schlussendlich selbst eine Meinung bilden musst, welche Ansätze für dich am zielführendsten sind.
Ich würde immer die Übungen und Ansätze verfolgen, die am besten für mich funktionieren. Wenn eine Übung sich bei dir nicht gut anfühlt, obwohl andere Menschen darauf schwören, heißt das nicht, dass sie dir auch guttun muss.
Du bist die individuelle Summe aller Erfahrungen deines Lebens. Es gibt nicht einen richtigen Weg zu gesunden oder einen richtigen Ablauf, um Schmerzen zu reduzieren. Es gibt Milliarden von richtigen Wegen und der Weg, der für dich richtig ist, hängt davon ab, wer du bist und was du brauchst.

Passe Übungen an deine Bedürfnisse an und setze deine Kräfte für Übungen ein, die dein körperliches und emotionales Wohlbefinden erhöhen. Der Wert einer Übung hängt vom ihrem Nutzen für dich und davon, was dein Körper braucht, ab. Du musst kein Akrobatikkünstler sein, um Schmerzen zu verringern.

 

Vertrauen

Vertraue deinem Gefühl, deinem Körper und deinem Kopf. Indem du deinem Gefühl folgst und deinen Geist benutzt, um Übungen zu hinterfragen, kannst du herausfinden, was dein Körper wirklich braucht. Du bist der Einzige, der entscheiden kann, was für dich richtig und falsch ist, denn jeder Körper ist einzigartig.
Was eine gesunde Dehnübung für eine Person ist, kann Schmerzen oder sogar Verletzungen für eine andere Person verursachen. Das liegt an unseren von Mensch zu Mensch variierenden körperlichen Stärken und Schwächen, Graden an Flexibilität und unseren Gewohnheiten. Was unser Körper regelmäßig tut, wird zu seiner Realität. Wenn du noch nie einen Spagat gemacht hast, nicht die nötige Flexibilität dafür besitzt und dich trotzdem in die Position zwingst, wäre es leicht dich zu verletzen. Wenn du aber über einen langen Zeitraum hinweg 10 Spagate am Tag gemacht hast, musst du dich vielleicht nicht einmal mehr aufwärmen, um einen Spagat zu machen.

Weil wir unsere Körper unterschiedlich verwenden und unterschiedlichen täglichen Belastungen aussetzen, haben wir individuelle Geschichten und unterscheiden uns in unseren körperlichen Bedürfnissen voneinander. Ein sitzender Büromensch belastet seinen Körper auf andere Weise als ein Konditor, der den ganzen Tag steht.
Die Tätigkeiten, die wir regelmäßig machen, trainieren wir. Sie werden normal und einfach, während ungewohnte Belastungen aus Mangel an Übung mit der Zeit schwerer werden. Beweglichkeit und Muskeltonus hängen von den Erfahrungen deines Körpers ab. Niemand außer dir kann festlegen, was für dich richtig oder falsch ist.

Wie bei jeder anderen Disziplin auch ist es deine Aufgabe Informationen kritisch zu hinterfragen. Frage dich, ob Dehnungen und Bewegungsübungen gut für dich sind, bevor du sie ausführst und inwieweit sie dir helfen können.
Aus meiner Erfahrung ist der Wert einer Übung in erster Linie davon abhängig, wer sie ausführt und ob die Übung den körperlichen Rahmenbedürfnissen des Einzelnen entspricht.
Rational kannst du analysieren, wie eine Übung funktioniert, welchen Effekt sie haben sollte und ob dein Körper von der Übung profitieren kann. Mit deinem Körper kannst du langsam und bedacht deine Komfortzone erweitern, beobachten, wie sich eine Übung anfühlt und wie dein Körper auf sie reagiert. Beobachte wie sich Dehn- und Bewegungsübungen auf deine Schmerzen, Flexibilität, Kraft, Geschmeidigkeit, Gleichgewicht und Bewegungsausmaß auswirken.

 

Meine Geschichte

Im Januar 2015, als ich 23 war, stellten sich starke Bauchschmerzen bei mir ein, die als Eierstockentzündung diagnostiziert wurden. Ich bekam Antibiotika und Schmerzmittel. Es gab den Anschein, die Sache wäre bald vergessen.

Tatsächlich war ich im Laufe der nächsten Wochen zwei Tage ohne Schmerzmittel. Dann kamen die Bauchschmerzen mit voller Wucht zurück. Der Entzündungswert hatte sich jetzt normalisiert und es gab keine Spur mehr von Bakterien, jedoch äußerten sich meine Beschwerden genau wie vor der Behandlung. Ich dachte, ich hätte „wieder“ eine Eierstockentzündung, da ich mich genauso wie vorher fühlte.

 

Leider gab es jetzt keine Erklärung

Das war der Beginn meiner Reise zu meiner heutigen Gesundheit. Im ersten Jahr gab es viele Irrwege und Hoffnungen, die im Sande verflossen. Zeitweise hatte ich Angst den physischen Ansprüchen meines Studiums nicht gewachsen zu sein und es gab eine Zeit, in der ich gar nicht zur Uni gehen konnte.
Ich schrieb Klausuren auf Schmerzmitteln.

Sport konnte ich schon lange nicht mehr betreiben, besonders nicht jenen, den ich zuvor gemacht hatte. Eine Zeitlang stürzte ich mich in Arbeit, aber auch das tat meinem Körper nicht sehr gut. Es kam das, was ich als meinen Tiefpunkt bezeichne und es begann ungefähr ein Jahr nach dem ersten Auftreten der „Krankheit“ langsam der Weg der Besserung. Am Horizont schillerten die Farben der Hoffnung.

 

Die Reise dauert noch immer an

Ich habe mir einen Großteil meiner Beweglichkeit zurückerarbeitet. Die Angst, nie wieder gesund zu werden, ist verschwunden. Mein zusammengekrampfter Körper, unfähig sich gerade hinzustellen, eine fremde, surreale Erinnerung.

Häufig suchte ich nach meinem Krankheitsbild, Symptomen und Diagnose. Überzeugt war ich von dem Gedanken, es müsste doch irgendjemanden geben, der die gleiche Erfahrung gemacht hat?
Das ist der Grund für diese Webseite. Ich habe immer nach einem Menschen gesucht, der weiß wovon ich spreche.

Ich hoffe, du findest sie.

 

In Liebe,Unterschrift: Hannah

 


 

Ich glaube nicht an die heilende Kraft des Leidens und des Unglücks. Leid und Unglück gehören zum Leben, aber sie sollten nicht als Strafe gesehen werden.

Der Zahir – Paulo Coelho

 


 

 

Photographie von Larry Tofler

 

Bei der Ausführung einer körperlichen Übung besteht die Möglichkeit der Verletzung. Wenn du Übungen von www.muskelschmerzerfahrung.com machst, erklärst du dich damit einverstanden, dass du dies freiwillig und auf eigene Gefahr tust. Du träst das Risiko einer Verletzung selbst.

 

 

 

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