Körper und Geist: Umgang mit körperlichen Schmerzen
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Körper und Geist: Umgang mit körperlichen Schmerzen

Hi, ich bin Hannah. Lange Zeit habe ich unter muskulären Dauerschmerzen gelitten, die mein Leben stark einschränkten. Weil ich damals überhaupt nicht wusste, an wen ich mich richten könnte, um besser mit der Situation und meinen Schmerzen umzugehen, habe ich hier einen kleinen Beitrag über den Umgang mit Schmerzen für dich zusammengestellt. Am Ende des Artikels hast du die Möglichkeit, dir eine pdf-Version des Blogartikels zuschicken zu lassen.

 

Zum Umgang mit physischen Schmerzen Freebie

 

Ich hoffe diese “Weisheiten” machen dir Mut. Dieses sind die Dinge, die ich im Laufe der Zeit gelernt habe.

 

 

Alltag mit Schmerzen leben

Dein Körper steht dir nicht im Weg.

Du kannst auf ihn Rücksicht nehmen, ohne dein soziales Gefüge zu zerbrechen.

Deine Kreativität findet Wege, alle deine Aufgaben auf deine Art zu erledigen.

Du kommst mit Einfallsreichtum und Unkonventionalität ans Ziel.

Es gibt immer Raum für Veränderung.

Du denkst langfristig und nachhaltig.

Dein Nachteil ist dein Vorteil, weil er dich auf die Suche nach sehr guten Alternativen schickt.

 

Körperliches Selbstbild

Dein körperliche Selbstbild entsteht aus Gedanken über die gegenwärtige Situation.

Je mehr du deine Lebensumstände hasst, desto mehr fühlt sich dein Körper gehasst.

Schließlich ist er dafür verantwortlich, dass dein Leben begrenzt ist.

Besserung kommt ohne Bitterkeit.

Gebe jeden Widerstand gegen Schmerzen und die Gesamtsituation auf.

Spare Kraft für wichtige Dinge.

Denke niemals sarkastisch über dich selbst.

Kommunikation mit anderen Menschen

Verheimliche nicht, dass es dir schlecht geht.

Sag, wenn dir etwas schwerfällt.

Die Menschen um dich herum wissen nicht, wie es dir geht.

Nichts wird besser, indem du eine Fassade aufrechterhältst.

Du musst nicht alles erzählen, aber sei ehrlich mit dem, was du erzählst.

Erst durch deine Schwäche trauen sich andere Menschen sich über ihre Schwäche mit dir zu identifizieren.

Du musst ehrlich über das Ausmaß deiner Schmerzen sein, um Verständnis zu erhalten.

 

 

Warum habe ich Schmerzen?

Es ist egal, woher die Schmerzen kommen.

Wichtig, ist einzig und allein, dass es dir wieder besser geht.

Wenn es keine Diagnose gibt, ist das nicht schlimm.

Du brauchst keine Diagnose, um wieder gesund zu werden.

Nach dem Warum zu fragen, hält dich ab nach dem Wie zu forschen.

Finde Menschen, die dich verstehen.

Suche nach Situationen, in denen du dich wohlfühlst.

 

Was kann ich gegen Schmerzen tun?

Du kannst dauerhafte Schmerzen nicht sofort loswerden.

Du kannst Schmerzi akzeptieren oder einen Waffenstillstand aushandeln.

Schmerzi da sein zu lassen, ist der erste Schritt zu weniger Schmerzen.

Höre, was Schmerzi dir sagen will.

Wann tritt Schmerzi auf?

Spüre wie die Schmerzen sich verändern.

Gebe ihnen Raum, damit sie gehen können.

 

Weinen

Weine so viel du kannst.

Weinen ist die beste Art Anspannung im Körper loszuwerden.

Mit jeder Träne entfernst du dich von deinem Leid.

Nach dem Weinen fühle ich mich immer besser.

Weinen ist die Selbstregulation des Körpers.

Danach bist du wieder in einem stabilen Gleichgewicht.

Weinen löst Probleme auf körperlicher Ebene.

Frag nach Hilfe

Angst vor schlimmen Situationen ist größer, wenn wir alleine sind.

Du musst nicht alleine sein.

Springe über deinen Schatten und bitte andere Menschen dir bei alltäglichen Dingen zu helfen.

Hilfe ist mehr als eine Aufgabe weniger.

Hilfe ist mehr als der Aufwand, den du sparst.

Hilfe ist der Beweis, dass es Menschen gibt, die sich um dich kümmern.

Hilfe ist Balsam für die Seele und Frieden für den Geist.

 

 

Schmerzen aushalten

Schmerzen aushalten macht stumpf.

Aushalten ist Warten auf Besserung, während ich versuche möglichst wenig zu spüren.

Der einfachste Weg mit Schmerzen zu leben, ist vor ihnen zu kapitulieren.

Kapitulation ist die Aufgabe des geistigen Kampfes.

Von Anstrengung kommt keine Besserung.

Schmerzi verändert sein Verhalten, wenn er nicht bekämpft wird.

Mache nichts und lasse alles sein.

 

Distanzierung von ungesunden Situationen

Ungesunde Situationen lösen Schmerzen aus.

Distanziere dich von diesen Situationen, indem du dich ihnen so wenig wie möglich aussetzt.

Suche nach einem Umfeld, in dem du dich gesehen fühlst.

Finde Menschen, auf die du körperlich positiv reagierst.

Achte darauf, wer oder was deinem Körper Stress bereitet.

Gibt es wiederkehrende Situationen, in denen du dich unwohl oder unfair behandelt fühlst?

Welches sind die anstrengenden Kontexte, in denen du viel Zeit verbringst?

 

 

Schmerz als Anzeiger

Was passiert, wenn du Schmerz als Symptom statt als Problem siehst?

Wird es leichter das Gute in ihm zu erkennen?

Erscheint der Schmerz dadurch weniger bedrohlich?

Auf welches emotionale Problem lenkt der Schmerz deine Aufmerksamkeit?

Was brauchst du, um dich emotional gut zu fühlen?

Was brauchst du, um dich körperlich besser zu fühlen?

Welche Gewissheit braucht dein Geist, damit er Ruhe gibt?

 

Reise zu dir selbst

Was will ich wirklich?

Was ist dein zweitgrößter Wunsch, nach Nr. 1: gesund zu werden?

Was kannst du tun, um diesem Wunsch näherzukommen?

Welche tieferliegenden Bedürfnisse besitzt du, außer schmerzfrei zu sein?

Wieso sind diese Bedürfnisse wichtig?

Je näher du deinen tieferliegenden Wünschen kommst, desto eher verschwindet das Symptom, welches dich auf diese Reise gebracht hat.

Wenn was passierte, fiele dir ein Stein vom Herzen?

 

Ich kann dir diesen Post in Form von einem pdf zuschicken, wenn du deine E-Mail-Adresse hier einträgst.

 

Zum Umgang mit physischen Schmerzen Inspiration PDF muskelschmerzerfahrung.com

 

Schreib mir deine Fragen und bekomme mein Ebook geschenkt

Ich bin dabei ein Ebook über den Umgang mit dauerhaften physischen Schmerzen zu schreiben.

  1. Folge dem Button auf Muskelschmerzerfahrung.com (Homepage/Ebook

Project) und fülle das GoogleFormular aus.

  1. Schreib mir deine Fragen, Hürden und alltäglichen Anstrengungen damit

ich alle Themen, die dich beschäftigen, in das Ebook einbringen kann!

Alle Anregungen sind willkommen! <3

Unterschrift: Hannah

2 Kommentare

  • Jana Liske

    Hallo Hannah, ich finde deinen Artikel sehr interessant. Habe schon einiges deiner Übungen gemacht, aber mit der Dehnung der Vorderseite komme ich nicht zurecht. Wenn ich einen großen Halbkreis mache nehme ich meinen Kopf sehr in den Nacken.Jetzt weiß ich nicht ob ich es richtig mache bzw richtig verstanden habe. Würde mich sehr freuen, wenn du mir schreiben könntest wie ich es richtig mache. L.Glückliches. Jana

    • admin

      Liebe Jana,
      wenn du das Gefühl hast, du nimmst den Kopf zu sehr in den Nacken, dann orientiere dein Kinn Richtung vorne und oben, statt hinten.
      Ich hoffe, das hilft.
      Liebe Grüße

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